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Zitronen-Hähnchen marokkanisch (mit Veggie-Tipp)

Als wir uns mit der marokkanischen Küche beschäftigten, weil uns das Kochen in der Tajine, dem typischen Kochgeschirr mit kegelförmigem Deckel, sehr gefällt, stießen wir zum einen auf die Salzzitrone und zum anderen auf das Zitronen-Hähnchen. Ich habe das Grundthema genommen und auf unsere Bedürfnisse zurechtgeschnitten. Daraus entstand auch die Idee, eine Zitronenpaste, bzw. Zitronenpesto, unser „Pesto di Limone“ zu kreieren.

Dieses Gericht schmeckt als Gourmet-Variante am besten, wenn ein Brathähnchen oder eine  Maispoularde verwendet wird, gibt jedoch auch einer in die Jahre gekommenen „gefiederten Dame“ die Chance, schmackhaft zur Geltung zu kommen.

Voraus geht die Zubereitung einer kräftigen Hühnerbrühe. Anschließend das Fleisch von Haut und Knochen lösen.
Das wichtigste ist die schmackhafte Soße mit kräftiger Zitronennote, die dem Gericht seinen Namen verleiht.

Rezept
für 2-4 Personen

(je nach Geflügelgröße und Menge der Beilage)

Die Soße

Zutaten:
750 ml Geflügelbrühe
2 Bund frische Petersilie (alternativ Tiefkühl-Petersilie)
4-5 Knoblauchzehen (wenn greifbar, jungen Knoblauch)
6 EL Olivenöl
1/2 Bund Koriandergrün
3-4 geh. TL Zitronenpesto „Pesto di Limone“
Msp. Kreuzkümmel
10-15 Safranfäden
Salz und Pfeffer

So wird´s gemacht:
Petersilie und geschälten Knoblauch fein hacken, in 3 EL Olivenöl kräftig anbraten.
Mit Brühe ablöschen, auf ca. ein Drittel einkochen lassen.

Anschließend Koriandergrün,  Pesto di Limone,  Kreuzkümmel und den zerstoßenen Safran hinzufügen. Soweit einkochen, bis eine sämige Konsistenz entsteht.
Erst jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit eine Pfanne mit dem restlichen Olivenöl erhitzen und die grob zerpflückten Fleischstücke darin goldbraun und knusprig anbraten.
Es macht richtig Spaß, wenn das Fleisch kross ist und zwischen den Zähnen knusprig kracht…

Als Beilage empfehlen wir Basmati-Reis oder Kartoffeln.

Der Veggie-Tipp:
Die Soße mit Gemüsebrühe zubereitet, ist eine schmackhafte Abwechslung, vorrangig mit Kartoffeln, Reis oder Getreidebratlingen als Beilage.

Lecker auch kalt auf einer Scheibe Baguette oder Crostini.

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