Hausblog

Wildkräuterei

Wildkräuterpesto aus der Genießermanufactur

Es geht los, die Pflanzen sprießen und wir sind losgetigert, um Ausschau nach geeigneten Wildkräutern zu halten.

Gestern und heute haben wir schon die erste kleine Charge gesammelt, wie gewohnt von unbelasteten Flurstücken und verantwortungsvoll. Bekannte Bio-Landwirte zeigen uns ihre Felder, oder wir sammeln vom Brachland, das mindestens 1Jahr nicht mehr bewirtschaftet wurde.

Manchmal ist es gar nicht so einfach, aus dem sprießenden Grün das Richtige herauszusehen, hält es sich manchmal doch sehr rar und versteckt. Irgendwann beginnen die Äuglein zu grummeln und dann ist für den Tag Schluß mit der Sammelei.

Auch der Wald steht uns zur Verfügung, bietet er doch die unbelastetste Sammelstelle.

Und es ist einfach schön, auch mal draußen zu sein, die Ruhe (die selten ist) zu genießen, den Vögeln beim tirilieren zuzuhören und einfach mal nur zu sein.

Aber gleich holt uns auch die Zeit schon wieder ein, müssen wir die Kräutlein doch möglichst erntefrisch verarbeiten.

Schnell noch eine Brotzeit gemacht – das muß schon sein – und ab nach Hause.

Im Moment stehen uns sehr zarte und frische Triebe von der Pimpinelle, der Schafgarbe und vom Knoblauchhederich mit einigen anderen Verwandten zur Verfügung, aus der wir unser bekanntes Wildkräuterpesto kreieren.

Mal sehen, ob es vielleicht noch eine Wildkräuterbutter gibt, und vielleicht ein Bärlauch-Schmankerl…

Also denn, bis zum nächsten mal…

Gekräuterte Grüße

Euer Thomas

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