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Spargelrisotto

Eute magge wir ä bissle auf italiänisch. Is´se ganze einfagge unde schmeckte einfag bombastico!

Auf gut Deutsch und salopp gesagt, dieses Spargel-Risotto schmeckt echt genial, ist easy zu machen und kann als Hauptspeise oder Beilage verputzt werden.

Der Risotto wird unter Rühren und mit offenem Deckel geköchelt. Es muss jedoch nicht, wie immer wieder beschrieben, permanent gerührt werden. Das Rühre dient dazu, die äußere angekochte Schicht des Reises in das Gericht einzurühren, wodurch er auch seine cremige Konsistenz bekommt.

Wichtig ist, dass die Brühe erhitzt werden muss, damit der Risotto beim Aufgießen nicht zu stark abkühlt und der Kochvorgang unterbrochen wird. Immer nur dann Brühe zufügen, wenn diese eingekocht ist und nur soviel hinzufügen, dass der Reis knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist.

Lieber die Temperatur moderat halten und gelegentlich umrühren. Der Risotto ist dann fertig, wenn der Reis zwar durch ist, aber noch Biss hat. Durch ein Stückchen Butter und geriebenem Parmesan nach Gusto bekommt der Risotto seinen letzten Schliff und wird richtig schön sämig-schlonzig.

Hört sich komplizierter an als es ist und der kleine Zeitaufwand lohnt sich!

Rezept
Für 2 (hungrige) Personen500 g Spargel (weiß, grün oder violett)
½ Tasse Rosotto-Reis (Arborio)
100 ml Weißwein feinherb
250 ml kräftige Brühe
100 g Butter
½ Tasse Erbsen
1 große Zwiebel
150 g Kräuterseitlinge
½ TL Pesto di Limone (Zitronenwürzpesto)
Parmesankäse
Salz, Pfeffer, Olivenöl, Petersilie
So wird´s gemacht

Mit der Hälfte der Butter den Reis unter Rühren anschwitzen, bis er leicht glasig wird.
Nun die fein gewürfelte Zwiebel hinzufügen und ebenfalls glasig werden lassen, mit Weißwein ablöschen.
Derweil den Spargel schälen, beim grünen oder violetten nur das untere Drittel. Spargel in schräge (diagonal), ca. 1 cm dicke Stücke schneiden und nach 10 Minuten zum Reis geben.

Das meiste ist getan, man darf nur das Aufgießen nicht vergessen.

Die Erbsen gebe ich schon mal in die Brühe, damit sie gleich auf Temperatur gebracht werden und portionsweise mit in den Reis hüpfen.

Kräuterseitlinge in ca. ½ cm Scheiben schneiden, mit einem Schuss Olivenöl und etwas Salz in der Pfanne anbraten.

Etwas frische, gehackte Petersilie mitziehen lassen.

Nach ca. 30 Minuten (kann auch etwas länger dauern) sollte der Risotto soweit fertig sein.

Ihr hört ihn dann bestimmt nach der restlichen Butter, dem Zitronenwürzpesto und einer guten Portion geriebenem Parmesan rufen.

Also rein damit und gut durchrühren.

Mit Salz abschmecken und den Pfeffer am besten erst bei Tisch, frisch aus der Mühle, darüber zaubern.

Risotto anrichten und mit den Petersilie-Kräuterseitlingen ausgarnieren.

Schleckerschmecker-Tipp:

Ich mag es sehr gerne, den Spargel separat anzubraten und kurz vor Schluss in den Risotto zu geben.

Richtig lecker wird es, wenn noch ein paar mit Knoblauch kurz angebratene Garnelen dazu serviert werden, begleitet von einem knackigen Salat und einem Gläschen, oder besser Fläschchen Riesling.

Guten Apettit!

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