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Sonntagsbrötchen zum Wohlfühlen

Sonntagsbrötchen zum Wohlfühlen

Selbstgebacken: Sonntagsbrötchen zum Wohlfühlen

Wir lieben es, Sonntags ausgiebigst zu frühstücken. Im Sommer auch an unserem ruhigen Picknickplätzchen. Es ist für uns immer wie ein kleiner Urlaub vom Alltag, oder entspannend nach einer anstrengenden Messe.
Ein paar Brötchen bleiben immer übrig, die frieren wir ein, um Sie unter der Woche parat zu haben.
Zuerst hatte ich (Thomas) angefangen, unser Brot selbst zu backen. Selbst die 3-Stufen-Sauerteigführung war kein Hindernis, denn was man inzwischen in vielen Bäckereien angeboten bekommt, ist nicht wirklich Brot im ursprünglichen Sinne.
Das Brot variiere ich gerne mit Saaten und verschiedenen Getreiden.

So ging es uns auch mit den käuflichen Brötchen, die immer mehr die Konsistenz von Pappe aufwiesen, nicht wirklich nach Getreide schmeckten und schon garnicht satt machten.
Das ist dann Sabines Ressort. Verschiedene Bötchentypen hat sie ausprobiert, sogar Croissants & Co. bäckt sie meisterhaft.
Angenehm am Brötchenteig ist, dass er am Vorabend angesetzt werden kann. Am Morgen darauf braucht man die Brötchen nur noch backen, und während der Kaffeeduft um die Nase streicht, gesellt sich der Duft von frischen Brötchen dazu.
Was da natürlich ganz doof ist, ist, dass man die leckeren Teilchen noch etwas abkühlen lassen muss…

Mit Frischkäse und unserem Kriecherle oder unserem Viererlei mit frischer Butter sind diese Brötchen ein Genuß. Aber natürlich auch mit Lachs, Käse oder Brotaufstrichen.

Zutaten für 8 – 10 Brötchen

250 g Dinkelvollkornmehl
100 g Roggenvollkornmehl
50 g Hartweizengrieß
1 1/2 TL Salz
ca. 300 ml Wasser
1/2 Btl. Trockenhefe
1 TL Zucker
1 EL Olivenöl

Sonntagsbrötchen zum Wohlfühlen:
So wird´s gemacht

1.) Die Mehle und das Salz in eine Schüssel geben und vermischen. In eine Vertiefung in der Mitte die Hefe und den Zucker hineingeben, das Wasser leicht anwärmen (nicht wärmer als Handwarm, da die Hefe sonst kaputt geht) und etwas zum Hefe/Zucker-Gemisch hinzugeben und mit einer Gabel verrühren. Es darf auch schon etwas Mehl dabei sein. Dann das Öl noch zugeben und nun mit dem restlichen Wasser alles zu einem glatten Teig verrühren. Da es sich um Vollkornmehl handelt, kann es sein, daß der Teig etwas mehr Wasser braucht. Er sollte sich vom Schüsselrand leicht abreißen lassen. Den Teig ruhig etwas länger kneten (lassen 😀 ), damit sich das Klebereiweiß schön herausbildet.

2.) Nun das Ganze über Nacht zugedeckt (kein Handtuch, da da der Teig auch antrocknet) einfach an einem nicht zu kalten Ort gehen lassen. Hefeteige lieben es, wenn sie lange und langsam gehen können; sie bekommen dann eine feine Struktur.

3.) Dann den Hefeteig auf einer bemehlten Fläche in gleichmäßige Portionen teilen und auf ein Blech mit Backpapier legen.
Wer möchte, lässt die Brötchen zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen, und wer nicht möchte, dass die Brötchen „unkontrolliert“ aufreißen, kann diese oben einschneiden.

4.) Im Ofen bei Ober-/Unterhitze 220 Grad ca. 20 Minuten knusprig backen lassen. Wenn man den Ofen anmacht, kann man eine Schale mit heißem Wasser unten reinstellen. Die Ofentür nach ca. 10 Minuten Backzeit einmal kurz öffnen, damit der Dampf entweichen kann. Dann fertig backen.

Die Sonntagsbrötchen zum Wohlfühlen abkühlen lassen und dann zu einem ausgiebigen Frühstück genießen – am besten zu zweit!

Sonntagsbrötchen mit Kriecherle und Viererlei
Sonntagsbrötchen mit Kriecherle und Viererlei
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