Hausblog

Schwarze Nüsse 2013

…und Sie schwimmen wieder, unsere Nüsschen. Wir haben es wieder geschafft, unser Faß, zumindest zum Teil, zu füllen. Dieses Jahr konnten die Nüsse nicht um Johanni geerntet werden, sondern witterungsbedingt erst 2 Wochen später.
Die Nüsse sind zwar sehr klein, jedoch ist die Qualität der Rohware dieses Jahr ausreichend, um gute “Fränkische Trüffel” (= Schwarze Nüsse) herstellen zu können. Wir freuen uns, auch dieses Jahr die Nüsse von einem Demeter-Hof aus dem Landkreis Würzburg bekommen zu haben.

Nun heißt es wieder die Nüsse jeden Tag zu besuchen und Ihnen ihr tägliches frisches Bad zu gönnen – und das über mehrere Wochen.
Anschließend werden die Nüsse im traditionellen und sehr zeitaufwändigen Kandierverfahren zur süßen Delikatesse veredelt.

Inzwischen haben die Schwarzen Nüsse einige Liebhaber und Stammkunden gefunden, von denen auch einige versucht hatten, die “Schwarze Köstlichkeit” selbst zu machen.
Aber, es scheint doch nicht so einfach zu sein…

Zur süßen Variante gibt es noch eine süß-sauere Variante auf dem Markt, die ähnlich wie Essiggemüse eingemacht wird. Der Prozess ist weniger zeitintensiv, da mindestens der Kandiervorgang entfällt.
Manche größeren Firmen benutzen die Vakuumtechnologie, um den natürlichen osmotischen Vorgang (Zellsaft wird durch Zuckerlösung ausgetauscht) auf einen Bruchteil der Zeit zu verkürzen, sollten sie die süße Variante produzieren.

Aber, wir nennen uns nicht umsonst “Manufactur”, denn nur das, was durch unsere Hände geht, kann erstklassige Qualität hervorbringen.
Auch Spitzenköche sind der Meinung, dass nur Handarbeit mit Hingabe und Können, eine einzigartige Qualität ermöglicht.

Grüne Walnuss

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