GM-Kolumne

Die Welt der EAN-Codes

Da wir unser „Pflänzchen“ Genießermanufactur fleißig gießen, hegen und pflegen, stellt sich natürlich auch einmal der Wunsch ein, davon existieren zu können.

So hat es sich ergeben, daß ein Lieferant auf seiner Tour bei entsprechenden Bio-Geschäften einmal nachfragt, ob sie Interesse an unseren Produkten haben.

Eigentlich hat es sich gut angelassen, aber als dann ein Paket ohne Kommentar und unfrei an uns zurückgesandt wurde, hat sich unsere Miene etwas verfinstert.

Der Grund war, daß wir keinen EAN-Code (Strichcodierung) auf unseren Produkte haben.

Wortlaut: „Solche Produkte stellen wir erst gar nicht in unseren Laden“.

Hallo, wo sind wir denn, fragen wir uns…

Können die Kassiererinnen keine Preise mehr manuell eingeben?

Obwohl die Produkte grundsätzlich für eine Sortimentserweiterung interessant sind, werden diese nicht gelistet, weil der EAN-Code fehlt. Und wahrscheinlich, weil nicht mittels modernstem Palm (dieses vollelektronische Teil, das scannt, mit dem PC vernetzt ist und sogar die Bestellung automatisch auslösen kann) geordert werden kann.

Also nix mehr Zeit, um eine Bestellung per Mail, Telefon oder Fax aufzugeben, nix mehr Gespräch mit Herstellern, es sei denn, zum „Anscheißen“.

Tja, wir sind einfach zu einfach…

Es grüßt Euer

Thomas

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