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Blütenträume Traustadt

Blütenträume Traustadt – Die Gartenmesse am Fuße des Steigerwaldes

Freitag vor Pfingsten der Aufbau (s. Facebook), Samstag bis Montag die Action…
Viele Aussteller bildeten die Grundlage der Gartenmesse BLÜTENTRÄUME in Traustadt, einem beschaulichen Ort in der Nähe von Donnersdorf (Schweinfurt).
Wir hatten unseren Stammplatz im Schatten der Bäume im interen Bereich des Messegeländes. Diesmal hatten wir unser Weinregal mitgenommen, um etwas Ladenflair in unser Zelt zu bringen. Daneben wurde die KostBAR aufgebaut, an der man unsere Würzpasten, Chilipasten und Currypasten probieren konnte. Ergänzend boten wir einen echten Quittensecco an, der das Verweilen an unserem Stand angenehmer machte. Neu dabei: Echter fränkischer Saftran in Top-Qualität.
Unterhaltsam und interessant zugleich sind die vielen Beratungsgespräch und das Kennenlernen anderer kulinarisch Genusssüchtigen.
Samstag und Sonntag war das Wetter optimal und die Besucher kamen in Strömen. Recht bald war das nicht gerade saftige Gras am Gelände pulverisiert und bildete mit dem feinen Staub des Bodens einen ockerfarbenen puderzuckerartigen Überzug auf allen Gegenständen. Viele tausend Füße wirbelten den Staub in die Höhe, dass er auch in die feinsten Näschen gelangt konnte.
Gerade in der unterfränkischen Region war Regen in den letzten Wochen, eigentlich Monaten, sehr rar. Ein breiter Streifen entlang des Mains wurden von den Regenwolken ausgespart und wir konnten nicht über schlechtes Wetter klagen, im Gegensatz zu Süddeutschland. Montag mittag: Gewitter- und Sturmwarnung um Gerolzhofen. Die Gewitterfront zog unaufhaltsam über das Messegelände hinweg und ein wahrer Platzregen wusch nicht nur den Staub von Bäumen, Zelten und Ausstellungsgegenständen, sondern auch die Kunden davon.
Eugen Roth, ein fränkischer Gedichteschreiber, hat in seinem Gedicht “Immer ungelegen” das Thema bearbeitet. Regen wird herbeigesehnt, doch immer kommt er ungelegen… Nein, die Natur hat den Regen dringendst benötigt und das, was bisher herunter kam, ist immer noch zu wenig.
Nachdem der Platzregen abgeklungen war, begannen schon die ersten Aussteller ihr Equipment einzupacken. Gut, dass der Samstag und Sonntag dazu beitrug, den hungrigen Bauch der Kasse zu füllen. Der Montag hätte noch dazu beitragen können, dass sie auch richtig hätte satt werden können, aber das ist das Los der Marktstandler in der freien Natur.
Ich denke, niemand hatte wirklich Grund zu jammern, wollen wir uns mit dem Schönen zufrieden geben, was war.

Auffallend war in diesem Jahr, dass es sehr viele gartenmessefremde Angebot gab. Das Kulinarische ist schon ein Grenzbereich, aber aus vielen Gartenpflanzen läßt sich doch erstaunlich Schmackhaftes zaubern. Einige KundInnen monierten, dass es sehr viel Plastikkram und Tandaradei außenrum gab. Auch die kulinarischen Stände, die ähnliche Angebote hatten, nahmen zu. Für gehbehinderte Menschen, Kinder und Ältere sowie die Aussteller gab es leider auch in diesem Jahr keine Toilette im unteren Bereich des großen Geländes. Mühsam musste man den Berg hinauf und bei entsprechendem Drang bedacht sein, nicht ein Tröpfchen unterwegs zu verlieren, bevor man sich erleichtern konnte. Die Damen standen teilweise in langen Schlangen vor dem “Häuschen”. Geschuldet war dies einem neuen Team, das ins Kalte Wasser geworfen wurde und die Organisation stemmen musste, bzw. es versuchte. Wir persönlich kamen gut zurecht und so wurde es ein interessantes Wochenende, an dem uns viele Kunden bewußt besuchten, um ihr Kontingent an unseren Genußwerken wieder aufzustocken.

Danke an die Kundinnen und Kunden, Danke an das Orga-Team, Danke an Ma und Anne.

Gartentraeume2015

 

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