Würzpasten - ein Novum?

Würzpasten – ein Novum?

Mit Neffen, nein mit Nichten (mitnichten), um es mit Heinz Erhardt zu sagen.
Immer wieder werden wir gefragt, warum wir uns gerade auf WürzPASTEN spezialisiert haben.
Dazu können wir sagen, dass Thomas zuerst mit der Kreation verschiedener Gewürzmischungen begonnen und festgestellt hat, dass die Aromen nur im frischen Zustand nach dem Mahlen am besten sind.

Wie bei Parfümkreationen gibt es in der Welt der Gewürze Kopfnoten, Herznoten und Basisnoten. Die Kopfnoten sind die flüchtigsten Aromenstoffe, die schnell und leicht bei jedem Öffnen der Verpackung entweichen. Herz- und Basisnoten bleiben etwas stabiler.
Die feinen Nuancen der Kopfnoten verlieren sich sehr schnell und bereits nach wenigen Wochen ist die Mischung nicht das, was sie zu Beginn war.
Nun stand die Überlegung an, die Aromen besser erhalten zu können. Nach einiger Recherche haben wir uns für die Pasten entschieden, denn hier wird unter anderem Öl oder eine Flüssigkeit, bzw. das gemüseeigene Fruchtwasser eingesetzt, bzw. verwendet, das die charakteristischen Aromen einschliesst und festhällt – wir nennen es Aromentresor.
Indien, Thailand, Vietnam, um nur einige Länder zu nennen, verwenden vorrangig Würzpasten zum Kochen.

Ein großer Vorteil beim Kreieren besteht darin, frische und feuchte, bzw. flüssige Zutaten verwenden zu können, was der Vielfalt und dem Geschmack sehr dienlich ist.
Zitronengras, oder selbst die simple Zwiebel, haben ein wesentlich angenehmeres oder und intensiveres Aroma im frischen Zustand, als getrocknet. Oder, Sie kennen bestimmt das gruselige Aroma von Knoblauchgranulat?

Beim Kochen werden die Aromen sofort frei, das Gericht läßt sich gut abschmecken, weil die Bestandteile nicht erst Flüssigkeit aufnehmen müssen, um ihr Potential frei zu geben. Ausnahmen bestätigen jedoch auch hier die Regel.
Verwendet werden die Würz- und Chilipasten entweder in Verdünnung mit Öl oder Wasser. Das Gericht kann direkt beim Anbraten gewürzt, oder beispielsweise die Soße erst später abgeschmeckt werden. Es lassen sich einfach und schnell Marinaden zusammenrühren, aber auch raffinierte Dips.
Die Verwendung ist nicht auf Karnivoren (Fleisch(fr)esser) beschränkt, sondern bietet selbst Vegetariern und vegan Lebenden die Möglichkeit, ihren Speiseplan aromenreich zu gestalten, denn wir produzieren vegan, bis auf 3 oder 4 Produkte, in denen Honig, Butter oder Sahne verwandt wird.

Bei den wenigen pulverförmigen Curries und Massalas haben wir uns bewußt für eine gut schließende Aromaschutzdose mit zusätzlichem Innendeckel entschieden, in der die Gewürze und Gewürzmischungen dunkel gehalten werden.

Viel Spaß beim Kochen wünscht Ihr / Euer

Pasten-King Thomas der I.

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