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Gundermann für Wildkräuterpesto

Der Startschuß ist gefallen und als erstes haben wir den Gunderman gepflückt, Gunderfrau war nicht zuhause :-)

Es ist draußen immer noch auffallend trocken, so daß die anderen Pflänzchen für das Wildkräuterpesto noch recht spärlich sind. Auch die Temperaturen sind dem nicht gerade zuträglich, aber wir haben ja erst Mitte April.

In den nächsten 2 Wochen wird es aber das Pesto geben, denn wir sind zuversichtlich, daß wir bis dahin alle Zutaten beisammen haben.

Freuen Sie sich wieder auf unser spezielles fränkisches Wildkräuterpesto, auf unser Bärlauch-Walnuß-Pesto und auf eine Wildkräuterbutter, der sich vielleicht noch ein Wildkräuteraufstrich anschließt.

Einen bunten Frühling wünscht Euch

Thomas

Nachtarock

So, nun haben wir einiges geschafft,

das Saatgutfestival war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und wir sind auch ein bisschen stolz auf uns, alles bewältigt zu haben.

Barbara und Martin Keller, die Organisatoren, haben den Wunsch geäußert, daß wir beim Saatgutfestival-Menü in der Knauff-Halle in Iphofen die Schwarzwurzel “Hoffmanns schwarze Pfahl” und die Feuerbohne “Sofies Türken” integrieren.

Wir haben gefüllte Schwarzwurzeltäschchen gemacht, die auf einer Hokkaido-Orangensoße serviert wurden. Schwarzwurzelbratlinge gab es auch noch und einen Bunten Gemüseeintopf mit den Sofies Türken und einer Safran-Zitronencreme. Alles natürlich in biologischer Qualität.

Wenige Tage später durften wir auf der Feinschmeckermesse in Iphofen wieder mit dabei sein, was uns große Freude bereitet hat. Zwar ziemlich anstrengend, aber auch interessant waren die beiden Tage, an denen reger Andrang herrschte.

Mit unseren „Helferchen“ hatten wir alle Hände voll zu tun und es wurden vieeeele Verkösterle gemacht.

Nun werden wir erst einmal fleißig nachproduzieren und spätestens Anfang Mai geht es wieder tatkräftig zur Sache und zwar in Hohenroth beim Kräutermarkt und anschließend bei den Gartenträumen in Traustadt. Weiteres dazu gibt’s unter „Veranstaltungen“.

Einen schönen Frühling wünscht Ihr/Euer

Thomas

Neue Senfvariationen

Ja, heute gebe ich meinen Senf dazu…

In Ermangelung an Mirabellen ist die Charge mit dem leckeren Mirabellen-Senf leider aus. Jetzt heißt es warten, bis die neue Ernte 2012 soweit ist.

Zwischenzeitlich habe ich mich ans Werk gemacht und ein paar “Kumpels” zum Mirabellen-Senf zusammengerührt.

Es entstand der Süße Senf mit Aprikose und der Süße Senf mit Feigen. Ich habe mich entschieden, die Trockenfruchtvariante zu wählen, denn so bekomme ich die Möglichkeit, gut gereifte und somit sehr geschmackvolle Früchte verarbeiten zu können.

Zu Schweinefleisch, Camembert und Weichkäsen, aber auch als Dip zu Fondues ein kleines Geschmacksfeuerwerk auf der Zunge.

Wie sagte schon Alfons Feuchtgruber: Gib Süßen Senf dir in das Müsli, so kriegst Du Kräfte wie ein Grüsli*.

* Anmerkung des Red.: Die Übersetzung lautet Grizzly (-Bär)

Das 50 g-Gläschen kostet 2,50 Euro und das 110 g-Gläschen 4,50 Euro.

Mit druidenkochlöffelschwingenden Grüßen

Euer

Thomasix

P.S. Im Moment finden Sie den Artikel noch nicht im Onlineshop oder Katalog. Ich konnte es mir aber nicht nehmen lassen, die Neuigkeit zu verkünden. Bei Interesse fragen Sie gerne nach, oder bestellen unter “Bemerkung” im Onlineshop das eine oder andere Gläschen gerne mit.

Ein Hallali nach Draußen,

denn ich konnte wieder mal die Finger nicht von einer neuen Kreation lassen. Es mußte einfach wieder mal etwas Neues her, und so habe ich das Thema Wild, das mir schon lange im Kopf herumschwirrt, umgesetzt.

Unabdingbar sind Wacholderbeeren und Lorbeer, unterstützt von Mönchs- und Kubebenpfeffer, sowie Steinpilzen, Zitronenthymian und mehr.

18 verschiedene Zutaten habe ich in meinen Druidenkessel gegeben und ich denke, es ist mir eine schöne Komposition gelungen, die zu Wildschwein, Wildente und Reh, aber auch Fasan und Perlhuhn sehr gut passt. In Verbindung mit Rotwein läßt sich auch eine schöne Marinade für gut abgehangenes Rindfleisch, Wasserbüffel oder Bison kreieren.

Das 46 g-Gläschen kostet 3,90 Euro.

Also dann, ein fröhliches “Waidmanns Heil” und viel Erfolg bei der (Einkaufs-)Jagt.

Euer Kochdruide

Thomasix

P.S. Im Moment finden Sie den Artikel noch nicht im Onlineshop oder Katalog. Ich konnte es mir aber nicht nehmen lassen, die Neuigkeit zu verkünden. Bei Interesse fragen Sie gerne nach, oder bestellen unter “Bemerkung” im Onlineshop das eine oder andere Gläschen gerne mit.

Hallo liebe Freunde des kulinarischen Genusses,

heute war Tag des “Goldenen Schatzes”;

nein, nicht von meiner Liebsten, sondern wir haben heute die Zitronengras-Ingwer-Paste produziert.

Die Hände sind gut durchblutet vom Ingwer, den Zwiebeln und dem vielen Schneiden.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, was das für Heidenarbeit ist, das Schätzlein zu machen?

Als erstes das Zitronengras putzen und per Hand in feine Ringelein schneiden. Dann kiloweise die Zwiebeln schälen und grob zerkleinern. Der Ingwer mag von seiner Haut befreit und ebenfalls in feine Scheiben geschnitten werden. Alles kommt in den Fleischwolf und anschließend in den Mixer, um alle Zutaten miteinander zu vermengen.

Anschließend noch abfüllen, Deckel drauf und ab ins warme Wasser…

Heute haben wir wieder eine sehr gute Textur hinbekommen, wir haben uns ja auch bemüht – und es hat Spaß gemacht.

Das war es für heute,

seid gegrüßt liebe Leute.

Euer Kochdruide

Thomasix

Uff, gerade sind wir fertig geworden – und heute war´s ganz schön heftig.

Wir haben Meerrettich “Der Sanfte” gemacht, wobei er sich zu Anfang heftigst gewehrt hatte. Nur mit voller Schutzausrüstung für Augen, Nase und Mund konnte ich die Wurzel bändigen, denn die ätherischen Öle des Kren gehen über das Gehirn bis in die Haarspitzen.

Anschließend konnten wir den Kren mit der Bechamel vereinen und damit war´s geschafft.

Ab sofort wieder erhältlich im 46 und 100 g-Glas !

Übrigens, Der Sanfte schmeckt nicht nur zu geräuchertem Fisch, gekochtem Rindfleisch oder in Soßen und Suppen, sondern mit unserem Cranberry-Mus vermischt, auch als Dip zu verschiedenen Gelegenheiten.

Es grüßt Sie / Euch mit rotumränderten Augen

Der Kochdruide Thomasix

Meerrettich der Sanfte

Die Tage rennen dahin und schon ist gestern morgen…

Nachdem wir die letzten Tage einen Gang zurückgeschalten haben, geht es schon wieder in die Vollen. Gestern waren wir wieder in unserer Nudelküche und haben genudelt.

Es ist schon ein interessantes Thema, bei dem man immer wieder dazu lernt. So habe ich herausbekommen, daß die Methode, mit der wir die Nudeln herstellen zu den wirklich ursprünglichen gehört. Bei einem tiefergehenden Gespräch mit einem Fachmann wurde mir der Unterschied bewußt.

Der Anfang ist schon anspruchsvoll, denn es kann nur eine gute Nudel werden, wenn das Ausgangsprodukt “Grieß” ein gute Qualität hat. Diese drückt sich u.a. als wichtigstes Kriterium, im Klebergehalt mit der sog. “Fallzahl” aus.

Der Misch-. bzw. Knetvorgang dauert ungefähr eine halbe Stunde, ebenso die anschließende Teigruhe, in der sich der Kleber sozusagen entwickelt. Für unsere Art der Nudelherstellung braucht es eine gewisse Feuchtigkeit, die in der Regel höher liegt, als die bei den Pressnudeln, oder den Walzvollautomaten. Somit ist der Trockenvorgang länger und die Gefahr des Zusammenklebens während der Trocknung ist höher. Aber, dies ist positiv der wesentliche Unterschied im Bezug auf die Konsistenz der Nudel zu der gepressten Variante.

Wir haben eine einfache Walzmaschine, die im Grunde aus zwei Stahlwalzen besteht, durch die der Teig auf die gewünschte Dicke gebracht wird. Zuerst sind die Teigstücke noch unförmig, bis ich diese auf ca. 1/2 Zentimeter gewalz habe. Anschließend werden einige “Touren” (ca. 8-12) gelegt, ähnlich wie beim Blätterteig, um eine homogene Konsistenz zu bekommen. Dabei wird die Teigbahn auf die gewünschte Breite gebracht. In zwei weiteren Walzvorgängen wird der Teig auf die entgültige Stärke, meist 0,9 mm, bei Suppennudeln 0,5 mm gewalzt, auf eine lange Holzbahn gelegt, die Ränder abgeschnitten, in die entsprechende Länge der späteren Nudel zugeschnitten und anschließend in die Schneidvorrichtung gegeben, in der die eigentliche Nudel ihre Breite erhält. Auf Horden ausgelegt trocknen die Nudeln bei Raumtemperatur ohne Luftenfeuchter, Ventilatoren oder ähnlichem ca. 3 Tage. Dazwischen müssen sie mehrmals aufgelockert und gewendet werden.

Die Walznudelvollautomaten (welch schönes Wort) funktionieren ähnlich, aber eben vollautomatisch. So gut wie alle Arbeitsschritte, die wir in liebevoller Handarbeit machen, werden von der Maschine übernommen. Meist hat diese Maschine einen integrierten Mischer, in den die Zutaten gegeben werden. Die Teigkonsistenz ist hierbei wesentlich trockener und krümeliger. Nach dem Mischen wird ein Hebelchen umgelegt, und die Förderschnecke transportiert den Teig in die Maschine. Mit relativ hohem Druck (!) wird der Teig in eine Bahn gepresst, mit teilweise gegenläuffigen Walzen auf die Dicke gebracht und bei der einfachen Variante auf eine Rolle aufgespult. Anschließend wird die Teigbahn in die Schneidevorrichtung eingefädelt, die Länge für den automatischen Abschneider eingestellt und eingeschalten.

Man braucht sich dann nur noch mit einem Auffangbehältnis vor die Maschine zu stellen, wartet bis dies voll ist, wechselt diese und gibt die Automatenpresswalznudel auf ein Gestell oder in den Trockenschrank. Durch die trockenere Konstistenz des Teiges lassen sich auch Nester, Schlingen, Zöpfe und dergleichen formen, was eben nur gelingt, wenn ein hoher Druck mit im Spiel ist.

Deswegen sind wir auf einfache Formen der Nudel begrenzt, aber nicht im Geschmack.

Also, an die Nudel – fertig – los…

Euer Kochdruide Thomasix

Hallo beisammen,

diese Woche steht bei uns im Zeichen der Pralinen und Schokoladenkreationen. Unter anderem gibt es unsere bekannten Haselnuß-, Orange-Vanille-, Chili- und neu, Johannisbeertrüffel. Eine kräftig schmeckende Johannisbeer-Reduktion (also kein Pülverchen…) gibt der Füllung auf Basis von Weißer Kuvertüre einen interessant-fruchtigen Charakter. Ein Mäntelchen, ebenfalls aus Weißer Kuvertüre schließt die zart schmelzende Füllung ein.

Und wieder zu haben: Unsere Gewürz-Zwetschge – frisch produziert mit Zwetschgen aus unserem Hausgarten (bio in Umstellung), raffiniert abgewürzt und lecker zu Wild, Desserts oder zu Käse.

So nun muß ich mich sputen – die Schokolade wartet…

Mit schokoladigen Grüßen,

Euer / Ihr

Thomas

Wir waren ja nicht persönlich vertreten, aber Sabina Schmiedel vom Raum5 in Sommerhausen hat uns in Ihrer Ayurvedischen Praxis ein Eckchen zur Verfügung gestellt und uns auch würdig vertreten.

Unsere Produkte sind sehr gut angekommen, aber man hat auch gemerkt, daß viele Menschen unterwegs waren, die gerne satt nach Hause gehen, ohne dafür etwas auszugeben…

Unser selbst gemachter Ghee (Butterschmalz) war der Renner und natürlich unsere Chilipasten, darunter besonders die Classic hot und die Süß-Sauer. Lassen wir uns mal überraschen, wie´s weiter geht.

Inzwischen sind unsere Schwarzen Nüsse auch online wieder lieferbar.

Ganz frisch produziert haben wir die Aufstriche Indian Spice und Gärtnerin.

Frohes Aufstreichen wünscht Euch / Ihnen

Thomas Luciow

Wow, war das gestern ein Tag…

Wir waren in Hohenroth auf dem Adventsbasar der SOS-Dorfgemeinschaft und hatten regen Zuspruch. Unsere Falafel-Mischungen gingen weg wie die Warmen Semmeln und unsere Renner wie der Goldene Schatz, Vadagam und der Käsefreund Maharadscha fanden gute Abnehmer.

Die Genießermanufactur Würzburg

Mit dabei auch unsere neuen Fruchtbalsame, die nach wenigen Stunden bereits ausverkauft waren. Nun muß ich zusehen, daß ich bald wieder etwas nachproduzieren kann, was jedoch etwas dauert. Die Herstellung der Fruchtbalsame ist ziemlich zeit- und energieaufwendig, so daß in frühestens einer Woche wieder Nachschub zu erwarten ist.

Hohenroth ist für uns ein sehr angenehmer Standort, denn die Menschen, die dort leben, aber auch die Menschen, die dort arbeiten und als Gäste (Besucher) kommen, sind einfach nett!

Klar sind wir ziemlich platt gewesen und auch heute brauchen wir ein wenig Regenerationszeit. Aber die Zeit drängt und so können wir uns keine große Verschnaufpause gönnen. Wir freuen uns über die gute Resonanz, auch außerhalb der Märkte, was sich darin zeigt, daß wir einige Auftragsarbeiten für Firmenpräsente erhalten haben.

Also, weiter geht´s, auch wenn der Innere Schweinehund ruft: Du bist reif für die Insel…

Bis dann Euer / Ihr

Thomas Luciow

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