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Hallo liebe Freunde des kulinarischen Genusses,

heute war Tag des “Goldenen Schatzes”;

nein, nicht von meiner Liebsten, sondern wir haben heute die Zitronengras-Ingwer-Paste produziert.

Die Hände sind gut durchblutet vom Ingwer, den Zwiebeln und dem vielen Schneiden.

Habe ich eigentlich schon erwähnt, was das für Heidenarbeit ist, das Schätzlein zu machen?

Als erstes das Zitronengras putzen und per Hand in feine Ringelein schneiden. Dann kiloweise die Zwiebeln schälen und grob zerkleinern. Der Ingwer mag von seiner Haut befreit und ebenfalls in feine Scheiben geschnitten werden. Alles kommt in den Fleischwolf und anschließend in den Mixer, um alle Zutaten miteinander zu vermengen.

Anschließend noch abfüllen, Deckel drauf und ab ins warme Wasser…

Heute haben wir wieder eine sehr gute Textur hinbekommen, wir haben uns ja auch bemüht – und es hat Spaß gemacht.

Das war es für heute,

seid gegrüßt liebe Leute.

Euer Kochdruide

Thomasix

Uff, gerade sind wir fertig geworden – und heute war´s ganz schön heftig.

Wir haben Meerrettich “Der Sanfte” gemacht, wobei er sich zu Anfang heftigst gewehrt hatte. Nur mit voller Schutzausrüstung für Augen, Nase und Mund konnte ich die Wurzel bändigen, denn die ätherischen Öle des Kren gehen über das Gehirn bis in die Haarspitzen.

Anschließend konnten wir den Kren mit der Bechamel vereinen und damit war´s geschafft.

Ab sofort wieder erhältlich im 46 und 100 g-Glas !

Übrigens, Der Sanfte schmeckt nicht nur zu geräuchertem Fisch, gekochtem Rindfleisch oder in Soßen und Suppen, sondern mit unserem Cranberry-Mus vermischt, auch als Dip zu verschiedenen Gelegenheiten.

Es grüßt Sie / Euch mit rotumränderten Augen

Der Kochdruide Thomasix

Meerrettich der Sanfte

Die Tage rennen dahin und schon ist gestern morgen…

Nachdem wir die letzten Tage einen Gang zurückgeschalten haben, geht es schon wieder in die Vollen. Gestern waren wir wieder in unserer Nudelküche und haben genudelt.

Es ist schon ein interessantes Thema, bei dem man immer wieder dazu lernt. So habe ich herausbekommen, daß die Methode, mit der wir die Nudeln herstellen zu den wirklich ursprünglichen gehört. Bei einem tiefergehenden Gespräch mit einem Fachmann wurde mir der Unterschied bewußt.

Der Anfang ist schon anspruchsvoll, denn es kann nur eine gute Nudel werden, wenn das Ausgangsprodukt “Grieß” ein gute Qualität hat. Diese drückt sich u.a. als wichtigstes Kriterium, im Klebergehalt mit der sog. “Fallzahl” aus.

Der Misch-. bzw. Knetvorgang dauert ungefähr eine halbe Stunde, ebenso die anschließende Teigruhe, in der sich der Kleber sozusagen entwickelt. Für unsere Art der Nudelherstellung braucht es eine gewisse Feuchtigkeit, die in der Regel höher liegt, als die bei den Pressnudeln, oder den Walzvollautomaten. Somit ist der Trockenvorgang länger und die Gefahr des Zusammenklebens während der Trocknung ist höher. Aber, dies ist positiv der wesentliche Unterschied im Bezug auf die Konsistenz der Nudel zu der gepressten Variante.

Wir haben eine einfache Walzmaschine, die im Grunde aus zwei Stahlwalzen besteht, durch die der Teig auf die gewünschte Dicke gebracht wird. Zuerst sind die Teigstücke noch unförmig, bis ich diese auf ca. 1/2 Zentimeter gewalz habe. Anschließend werden einige “Touren” (ca. 8-12) gelegt, ähnlich wie beim Blätterteig, um eine homogene Konsistenz zu bekommen. Dabei wird die Teigbahn auf die gewünschte Breite gebracht. In zwei weiteren Walzvorgängen wird der Teig auf die entgültige Stärke, meist 0,9 mm, bei Suppennudeln 0,5 mm gewalzt, auf eine lange Holzbahn gelegt, die Ränder abgeschnitten, in die entsprechende Länge der späteren Nudel zugeschnitten und anschließend in die Schneidvorrichtung gegeben, in der die eigentliche Nudel ihre Breite erhält. Auf Horden ausgelegt trocknen die Nudeln bei Raumtemperatur ohne Luftenfeuchter, Ventilatoren oder ähnlichem ca. 3 Tage. Dazwischen müssen sie mehrmals aufgelockert und gewendet werden.

Die Walznudelvollautomaten (welch schönes Wort) funktionieren ähnlich, aber eben vollautomatisch. So gut wie alle Arbeitsschritte, die wir in liebevoller Handarbeit machen, werden von der Maschine übernommen. Meist hat diese Maschine einen integrierten Mischer, in den die Zutaten gegeben werden. Die Teigkonsistenz ist hierbei wesentlich trockener und krümeliger. Nach dem Mischen wird ein Hebelchen umgelegt, und die Förderschnecke transportiert den Teig in die Maschine. Mit relativ hohem Druck (!) wird der Teig in eine Bahn gepresst, mit teilweise gegenläuffigen Walzen auf die Dicke gebracht und bei der einfachen Variante auf eine Rolle aufgespult. Anschließend wird die Teigbahn in die Schneidevorrichtung eingefädelt, die Länge für den automatischen Abschneider eingestellt und eingeschalten.

Man braucht sich dann nur noch mit einem Auffangbehältnis vor die Maschine zu stellen, wartet bis dies voll ist, wechselt diese und gibt die Automatenpresswalznudel auf ein Gestell oder in den Trockenschrank. Durch die trockenere Konstistenz des Teiges lassen sich auch Nester, Schlingen, Zöpfe und dergleichen formen, was eben nur gelingt, wenn ein hoher Druck mit im Spiel ist.

Deswegen sind wir auf einfache Formen der Nudel begrenzt, aber nicht im Geschmack.

Also, an die Nudel – fertig – los…

Euer Kochdruide Thomasix

Hallo beisammen,

diese Woche steht bei uns im Zeichen der Pralinen und Schokoladenkreationen. Unter anderem gibt es unsere bekannten Haselnuß-, Orange-Vanille-, Chili- und neu, Johannisbeertrüffel. Eine kräftig schmeckende Johannisbeer-Reduktion (also kein Pülverchen…) gibt der Füllung auf Basis von Weißer Kuvertüre einen interessant-fruchtigen Charakter. Ein Mäntelchen, ebenfalls aus Weißer Kuvertüre schließt die zart schmelzende Füllung ein.

Und wieder zu haben: Unsere Gewürz-Zwetschge – frisch produziert mit Zwetschgen aus unserem Hausgarten (bio in Umstellung), raffiniert abgewürzt und lecker zu Wild, Desserts oder zu Käse.

So nun muß ich mich sputen – die Schokolade wartet…

Mit schokoladigen Grüßen,

Euer / Ihr

Thomas

Wir waren ja nicht persönlich vertreten, aber Sabina Schmiedel vom Raum5 in Sommerhausen hat uns in Ihrer Ayurvedischen Praxis ein Eckchen zur Verfügung gestellt und uns auch würdig vertreten.

Unsere Produkte sind sehr gut angekommen, aber man hat auch gemerkt, daß viele Menschen unterwegs waren, die gerne satt nach Hause gehen, ohne dafür etwas auszugeben…

Unser selbst gemachter Ghee (Butterschmalz) war der Renner und natürlich unsere Chilipasten, darunter besonders die Classic hot und die Süß-Sauer. Lassen wir uns mal überraschen, wie´s weiter geht.

Inzwischen sind unsere Schwarzen Nüsse auch online wieder lieferbar.

Ganz frisch produziert haben wir die Aufstriche Indian Spice und Gärtnerin.

Frohes Aufstreichen wünscht Euch / Ihnen

Thomas Luciow

Wow, war das gestern ein Tag…

Wir waren in Hohenroth auf dem Adventsbasar der SOS-Dorfgemeinschaft und hatten regen Zuspruch. Unsere Falafel-Mischungen gingen weg wie die Warmen Semmeln und unsere Renner wie der Goldene Schatz, Vadagam und der Käsefreund Maharadscha fanden gute Abnehmer.

Die Genießermanufactur Würzburg

Mit dabei auch unsere neuen Fruchtbalsame, die nach wenigen Stunden bereits ausverkauft waren. Nun muß ich zusehen, daß ich bald wieder etwas nachproduzieren kann, was jedoch etwas dauert. Die Herstellung der Fruchtbalsame ist ziemlich zeit- und energieaufwendig, so daß in frühestens einer Woche wieder Nachschub zu erwarten ist.

Hohenroth ist für uns ein sehr angenehmer Standort, denn die Menschen, die dort leben, aber auch die Menschen, die dort arbeiten und als Gäste (Besucher) kommen, sind einfach nett!

Klar sind wir ziemlich platt gewesen und auch heute brauchen wir ein wenig Regenerationszeit. Aber die Zeit drängt und so können wir uns keine große Verschnaufpause gönnen. Wir freuen uns über die gute Resonanz, auch außerhalb der Märkte, was sich darin zeigt, daß wir einige Auftragsarbeiten für Firmenpräsente erhalten haben.

Also, weiter geht´s, auch wenn der Innere Schweinehund ruft: Du bist reif für die Insel…

Bis dann Euer / Ihr

Thomas Luciow

Hallo beisammen,

wieder gibt es etwas Neues zu berichten.

In puncto Nudeln waren wir in unserer Nudelwerkstatt fleißig und habe die ersten Probechargen gefertigt. Zu diesem Thema werde ich später noch etwas ausführlicher berichten, aber die Vollkornnudeln aus Dinkel, Emmer und Hartweizen sind recht gut gelungen, obwohl sich Vollkorn sehr schwierig und arbeitsintensiver verarbeiten läßt, als Semola di grano duro. Die Nudeln aus diesem Hartweizengrieß sind wesentlich einfacher zu bearbeiten und sind nicht so brüchig, als die Nudeln aus Vollkorn.

Außerdem habe ich einen frisch-fruchtigen Balsam-Apfel-(Essig) gemacht, sowie einen Johannisbeer-Balsam, der ohne Verdickungsmittel und Zucker auskommt.

Eine echte Delikatesse – zwar nicht ganz billig aber ein Geschmack, der überzeugt…

Das war es in Kürze, alldieweil wir in Vorbereitungen für den Hohenrother Adventsmarkt sind, wo natürlich der Großteil unserer Produkte verkostet werden kann.

Happy cooking und genießing wünscht euch/Ihnen

Euer Thomas Luciow

…ja, heute ist es so weit, der bekannte Duft zieht wieder mal durch die Dürrbachau in Würzburg. Die Stufe der Fermentation ist nun beendet und wir haben das Vadagam zum Trocknen gegeben. So 3-5 Tage wird es brauchen, bis alles gut durchgetrocknet ist – und dann ist wieder genug Nachschub da, um den Reis, Fisch und vieles andere an einem würzigen Aroma zu bereichern.

It´s a welly good smell…  

Euer / Ihr

Thomas Luciow

Gestern war es wieder soweit, das rhythmische “tack-tack-tack” war stundenlang zu hören, das typisch bei der Herstellunge unseres Goldenen Schatz ist. Mit dem Messer werden das Zitronengras und der Ingwer per Hand in feine Scheibchen geschnitten, bervor diese Zutaten mit den anderen weiter zerkleinert werden.

Zwischendurch flossen auch ein paar Tränen, nicht aber weil sich jemand in den Finger geschnitten hat, sondern weil die Zwiebeln so scharf waren.

Ein wenig Gefummel war es wieder mal, dem Knoblauch seinen Keim zu entlocken, aber auch das haben wir gut geschafft.

Am Abend hatten wir eine stattliche Ausbeute zusammen, die wir in unseren bekannten Gläschen konserviert haben.

So, nun ist wieder genug Nachschub für die nächsten Tage da…

Gehabt Euch wohl -  Grüßle

Thomas

P.S. Auch heute wird weiter gewerkelt. Was, das verrate ich Euch später. Auf jeden Fall wird so in 2-3 Tagen wieder ein bekannter Duft durch die Rudolf-Clausius-Strasse ziehen…

Hallo beisammen,

viel waren wir unterwegs und die letzte Woche war ganz schön deftig.

Ein herzliches Dankeschön an die Landfrauen von Creglingen, die uns eingeladen hatten. 48 Anmeldungen waren es und wir hatten ganz schön zu rudern, den Damen etwas Kulinarisches zu bieten.

Es hat gut geklappt und auch Frau Schneider hatte mit Ihren Mitstreiterinnen den Raum sehr geschmackvoll für uns alle hergerichtet.

Freitag und Samstag waren für uns auch Premierentage, denn hier hatten wir das erste mal “Live-cooking” gemacht. Bei Lollo Rosso haben wir frisch im Wok geschmurgelt und dabei unseren Goldenen Schatz, die 6-Gewürz-Paste und unsere Feine Würzpaste eingesetzt. Es war schon ein feines Schmackofatzi, was da herausgekommen ist.

Am Samstag haben wir in der Kaffeemanufaktur eine Kleinigkeit gezaubert. Natürlich konnten wir hier nicht den dicken Kochdunst verbreiten.

Der Einstieg war ein guter Basmatireis mit unserem Reis- und Allroundgewürz “Vadagam”, leicht erhitzt in unserem selbst gemachten Ghee. Anschließend gab es eine Avocadocreme, ebenfalls mit einem Hauch Vadagam, diesmal in Pulverform.

Den Abschluß hat Sabine gemacht, mit einer leckeren Waffel, in die sie unseren Gewürzghee “Schleckermäulchen” eingerührt hat. Dazu eine Wilde Schlehe aus unserem süßen Repertoire – und die Welt war in Ordnung.

An beiden Terminen haben wir mit unserem Käsefreund Maharadscha feine Frischkäsekugeln gezaubert, ummantelt mit geröstetem Sesam und ein paar Körnchen Schwarzkümmel – mmmmh.

Das war es dann für heute und ich wünsche Euch allen eine Gute Zeit.

Ihr/Euer Thomas Luciow

Halt – fast hätte ich es vergessen: Einige Rezepte zu den oben genannten Köstlichkeiten gibt es als Download über unsere Seite http://www.die-geniessermanufactur.de/rezepte.html

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